
Größte Kuhglocke der Welt
Im Floh-Seligenthaler Ortsteil Kleinschmalkalden kann man die größte Kuhglocke der Welt zu bestaunen. Hergestellt wurde Sie von der ortsansässigen Firma Venter-Glocken GmbH, die hierfür auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde bekam.
Die Herstellung
Die Entscheidung zum Bau der größten Kuhglocke der Welt ist gefallen.
Konstruktive Entwicklung durch die Firma Trimm Consult GmbH aus Suhl.
Zuschnitt der Blechsegmente für die obere und untere Ellipse durch die Firma Tobias-Paletten GmbH.
Verschweißen der einzelnen Segmente zur einer Halbellipse.
Ausstellung der 1. Halbellipse auf dem Symposium im Technischen Denkmal „Tobiashammer“ in Ohrdruf.
Verschweißen der beiden Ellipsenteile zur kompletten unteren Ellipse.
Bearbeiten der Schweißnähte und Ausbeulen der unteren Ellipse.
Fixierung der Achsen durch Distanzstücke an der unteren Ellipse.
Montage des Kopfteils auf die obere Ellipsenform. Das Kopfteil besteht aus 31 einzelnen Teilen. Der Rand des Kopfteils zum Glockenmantel besteht aus vielen kleinen Segmenten, die alle verschiedene Größe haben.
Zuschnitt des letzten Kopfteils und letzte Verarbeitungsschritte des Kopfteils.
Der Galgen wurde geformt aus 60 mm Rundstahl. Das Gewicht des Galgens beträgt 80 kg.
Anbringung des Galgens, Verstärken des Kopfteils mit einer 10 mm starken Metallplatte, damit sich die Glocke beim Aufhängen nicht aushängt.
Modellieren der oberen Ecken der Glocke durch Steffen Günther.
Zusammensetzen der beiden Ellipsenteile.
Die Glocke wurde zur Galgenprobe vorbereitet.
Technische Daten
Maße
Höhe der Glocke mit Galgen: ca. 3,28 Meter
Höhe der Glocke ohne Galgen : 3,10 Meter
Ellipsenmaße oben: 2,60 x 1,10 Meter
Ellipsenmaße unterer Rand: 2,00 x 1,60 Meter
Länge des Klöppels: 2,43 MeterGewicht
Gewicht der Glocke insgesamt: ca. 920 kg
des Klöppel: 25 kg
des Galgen: 80 kgMaterial
Material des Glocken Körpers: 5 mm Stahlblech
Material der Galgen: 60 mm Rundstahl
Material der Klöppelstange: 35 mm Rundstahl
Material des Klöppelkolben :100 mm RundstahlOberflächenveredlung
a) Bearbeitung der ganzen Fläche mit Sandstrahlen
b) Zink wird auf die komplette Glocke aufgespritzt um das Rosten zu vermeiden.
c) Grundieren der Glocke
d) Ausspachteln der Unebenheiten der Glockenoberfläche.
e) Aufspritzen des Decklackes mit Metallstrukturlack
Ansprechpartner
Frau A. Jung
Telefon: 0 36 83 / 40 88 48
Telefax: 0 36 83 / 40 88 50Frau Heidrich
Telefon: 0 36 83 / 40 88 537
Telefax: 0 36 83 / 40 88 50Sehenswertes

